Der Stadtteil Vivaldi im Süden von Amsterdam wird in ein Wohngebiet umgewandelt
Der Stadtteil Vivaldi im Süden von Amsterdam, befindet sich im Wandel von einem Gewerbegebiet zu einem multifunktionalen Wohnzentrum mit Platz für Wohnungen, Geschäfte und Gastronomie. Der Bezirk war zuvor schlecht an den Rest von Amsterdam angebunden.
- Auftraggeber
- Gemeinde Amsterdam
- Landschaftsarchitekt
- Gemeinde Amsterdam
- Ort
- Amsterdam
Renovierung des Bürobereich
Durch den Ausbau der Straßenverbindung wird der Stadtteil Vivaldi zu einem zentralen Platz in der Stadt. Dieser Wandel erfordert eine Neugestaltung. Joost de Wit, Designer der Stadt Amsterdam erklärt: „Der öffentliche Raum war früher nur eine Straße mit Parkplätzen. In der neuen Situation ist ein Wohngebiet entstanden mit Platz für viel ,,Grün“ und der Möglichkeit sich im Außenbereich zu erholen. Dieses erneuerte Wohngebiet fügt sich nahtlos in die gesamte Umgestaltung ein.“ Die Mitarbeiter der umliegenden Unternehmen können nun in ihrer Pause an dieser Stelle spazieren gehen und zum Beispiel draußen zu Mittag essen. Viele Grünflächen wurden in Kombination mit Naturstein für ein klimafestes und modernes Design geschaffen. Die Grünstreifen absorbieren das Regenwasser, um eine Überlastung der Kanalisation zu verhindern.
„Als zusätzliche Sicherheitsanforderungen, die gestellt worden sind, konnte Grijsen sehr schnell handeln und eine geeignete Lösung finden.“
Hohe Sicherheitsanforderungen
Seit Anfang 2020 befindet sich auch die Europäische Arzneimittel-Agentur im Stadtteil Vivaldi. Die Agentur ist Teil der Europäischen Union und hatte zuvor ihren Sitz in London, musste aber aufgrund des „Brexits“ eine neue Heimat finden. Da es sich um eine internationale Organisation handelt, die jedes Jahr viele Besucher empfängt, wurden hohe (Sicherheits-)Anforderungen aufgestellt. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei der Anfahrschutz, der in den öffentlichen Raum rund um den Komplex eingebunden ist. Neben den klappbaren Pollern und den Betonelementen, gehören auch die von Grijsen gelieferten Parkbänke zum Anfahrschutz. Von außen sehen sie aus wie normale Parkbänke, aber unter der Haut verbirgt sich eine „L-Konstruktion“, die bis zu 2 Meter in den Boden ragt. Die Sitzelemente werden somit multifunktional genutzt.
In diesem Projekt wurden zunächst Standardbänke verwendet. Die Ankunft der EMA hat dies geändert. Joost de Wit fügt hinzu: „Als zusätzliche Sicherheitsanforderungen gestellt wurden, konnte Grijsen sehr schnell handeln und eine geeignete Lösung bieten.“ Insgesamt wurden 16 angepasste Plane Solid-Parkbänke installiert, von denen etwa die Hälfte mit einer Rückenlehne ausgestattet ist.