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Varkensmarkt Amersfoort Loos van Vliet 7
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Organisch geformte Bänke auf dem Varkensmarkt Amersfoort

Seit der Neugestaltung des Varkensmarktes in Amersfoort gibt es dort drei organisch geformte Bänke, die einem Spinosaurus ähnlich sehen. Hier können sich nun Besucher und Anwohner nach einem Spaziergang oder beim Einkaufen treffen oder ausruhen.

Auftraggeber
Gemeinde Amersfoort
Landschaftsarchitekt
Atelier Loos van Vliet
Ort
Amersfoort

Drei gemütliche Bänke laden zu Begegnungen ein

Die Möbel haben eine organische Form, die sich allmählich verwandelt. Ältere Menschen können sich hier an die Rückenlehne lehnen und junge Menschen können im Liegen „chillen“.

Die längste Bank mit einer Länge von etwa 25 Metern hat eine Rückenlehne, hier kann man auf beiden Seiten sitzen. Zwei weitere Bänke wurden ebenfalls aufgestellt, eine mit Rückenlehne hat, die andere ohne. Beide Bänke sind in der Nähe von Pflanzbeeten aufgestellt.

Die drei Bänke sind aus Accoya gefertigt. Accoya ist eine modifizierte Holzart, die aus dem schnell wachsenden Nadelbaum Pinus Radiata gewonnen wird. Das Nadelholz wird einem Modifizierungsprozess unterzogen. Dieses Verfahren sorgt für ein äußerst formstabiles und verrottungsfestes Holz mit hoher Lebensdauer.

Amersfoort Varkensmarkt 7 Amersfoort Varkensmarkt 7

Attraktiv und zukunftssicher

Ziel war es, den Varkensmarkt zu einem attraktiven und zukunftssicheren Platz zu machen, auf dem sich Unternehmer, Anwohner und Besucher wohl fühlen. Anwohner und Unternehmer gaben ihre Meinung zu den möglichen Plänen ab. Eine Reihe von Themen erwies sich als sehr wichtig: mehr Pflanzen und Bäume, Treffpunkte und Terrassen, Atmosphäre und Authentizität, Vermeidung von Belästigungen durch Fahrräder und anderen Verkehr und die Form des Platzes.

Der Platz wurde autofrei gemacht, so dass die Straßen, die dort lagen, Teil des Platzes wurden und ein quadratischer Raum von Fassade zu Fassade entstand. Neben dem Platz für Terrassen gibt es auch mehr Raum für den Aufenthalt ohne Konsum. Auf dem Platz gibt es mehr Pflanzflächen in Kombination mit Sitzgelegenheiten. Radfahrer parken ihre Räder nicht mehr auf dem Platz. Die Kunstwerke, die sich seit Jahren auf dem Varkensmarkt befinden, bleiben natürlich erhalten.

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