Pinke Abfalleimer schmücken Aalsmeer
Nach Jahren wurden dutzende veraltete Stadtmöbel im Zentrum von Aalsmeer, durch neue Abfallbehälter aus der Constructo II-Serie und neue Parkbänke aus der Wenters-Serie von Grijsen ersetzt. Die neuen Abfallbehälter zeichnen sich nicht nur durch die hochwertige Qualität, sondern auch durch den auffälligen Farbton aus. Die Gemeinde Aalsmeer hat die Farbe „pink” für seine Abfallbehälter gewählt.
- Auftraggeber
- Gemeinde Aalsmeer
- Ort
- Aalsmeer
Hochwertiges Erscheinungsbild
Aalsmeer wollte das Erscheinungsbild von Abfallbehältern, insbesondere in Einkaufszentren, zusätzlich steigern. Die Gemeinde entschied sich für einen Abfallbehälter, der durch eine andere Farbe und ein anderes Design auffällt. „Wir waren auf der Suche nach einem etwas größeren Containern, der optisch der A-Qualität entspricht, die wir in diesem Teil von Aalsmeer sehen wollen“, sagen Anthony Reijersen van Buuren und Bart Molleman von der Gemeinde Aalsmeer. Die Wahl fiel auf den Constructo II von Grijsen. Aalsmeer war somit der erste Ort in den Niederlanden, an dem dieser neue Container installiert wurde. „Wir waren auf der Suche nach einem Abfallbehälter mit hochwertiger Optik. Dieser Behälter hat diese, teilweise wegen der Nieten an der Vorder- und Rückwand. Außerdem konnten wir die Behälter in den Farben der Gemeinde ausführen lassen.“
Krähen und Elstern
Der Constructo II brachte laut Reijersen van Buuren eine Reihe von Vorteilen. „Im Vergleich zu den Standardabfallbehältern in der Gemeinde können wir den Müll von zwei Seiten in die Tonne werfen. Der Tank ist oben geschlossen, sodass Krähen und Elstern ihn nicht erreichen können. Das spart viel Müll auf der Straße.“ Auch an die Administratoren, die die Behälter leeren, wurde gedacht. „Das Entleeren ist ganz einfach. Beim Öffnen der Tür dreht sich auch die Einwurföffnung, da die Einwurfkante im Türblatt integriert ist. Dadurch kann die gewählte Option, Innenbeutel oder Behälter, einfach entleert werden.” Eine der Neuerungen des Constructo II gegenüber seinem Vorgänger ist die Feuerwerks-Abdeckplatte, mit der sich der Abfallbehälter verschließen lässt. Die Gemeinde Aalsmeer hat sich für das Modell Constructo 102 entschieden. „Die meisten Behälter können insbesondere den schwereren, illegalen Feuerwerkskörpern nicht standhalten. Aber wegen dieser Abdeckplatte mussten wir letztes Jahr keinen einzigen Behälter austauschen und das spart viel Geld.“, freut er sich. Die Abdeckplatte wurde dem Constructo II auf Wunsch vieler Kunden hinzugefügt, sagt Maikel te Nijenhuis von Grijsen. „Beim alten Modell konnte man optional die Abdeckplatte bestellen. Jetzt fungiert die Bodenplatte auch als Deckplatte.“
"Alle Abfallbehälter haben das letzte Jahr überstanden. Und das spart viel Geld."
Größere Einschuböffnung
Der Constructo II ist die Erweiterung eines erfolgreichen Abfallbehälter Constructo, der seit mehr als zwanzig Jahren in den Niederlanden steht, ergänzt um die Wünsche vieler Kunden. Die Abdeckplatte gegen Feuerwerk ist neben weiteren Anpassungen eine davon. „Auf vielfachen Wunsch haben wir die Zugänglichkeit des Abfallbehälter verbessert. Das heißt eigentlich nur, dass wir die Einführöffnung vergrößert haben. Durch die runde Form des Abfallbehälters können zudem 10 Prozent mehr Abfall eingeworfen werden. Auf jeden Fall passt dieses Design besser zu dieser Zeit.“ Der neue Constructo hat Front- und Rückwände aus Marquise-Platten und kann in jeder RAL-Farbe pulverbeschichtet werden. Te Nijenhuis von Grijsen erzählt: „Gemeinden mit dem alten Constructo können sich, wie beim alten Modell, auch für die bekannten Noppen an den Paneelen entscheiden.“ Neben einem ästhetischen Aspekt haben, sowohl die Nieten, als auch die Marquise einen praktischen Vorteil. Die Abfallbehälter eignen sich weniger zum Anbringen von Aufklebern und Plakaten.
Mülleimer in der Smart City
Obwohl der Constructo II in Aalsmeer mit einer Reihe praktischer Spielereien ausgestattet ist, hat er noch keine Innovationen, die zur Smart City gehören. Zum Beispiel haben die Behälter keinen Sensor, der dem Manager mitteilt, ob der Abfallbehälter geleert werden muss. Doch in diesem Fall ist es auch nicht notwendig, denn im Zentrum von Aalsmeer werden die Abfallbehälter viel genutzt und müssen sowieso fast täglich geleert werden. Der Anbieter von Grijsen ist damit beschäftigt, intelligente Techniken einzuführen. Der Abfall in diesem Behälter wird komprimiert, sodass viel mehr hineinpasst als in einen normalen Abfallbehälter. Auch Füllstandssensoren, mit denen die ideale Entleerungshäufigkeit ermittelt werden kann, sind kurzfristig verfügbar und können problemlos in bestehende Behälter eingesetzt werden. Maikel te Nijenhuis: „Anstatt dass Manager immer die gleiche Runde von A nach B und dann nach C drehen muss, können diese auf einmal von A nach D gehen. In zentralen Bereichen ist dies möglicherweise nicht erforderlich, aber im Zentrum von Amsterdam müssen sechsmal am Tag Mülleimer geleert werden. Aber in den Vororten gibt ein Sensor ein klares Bild davon, wie die Behälter genutzt werden. Diese Techniken öffnen den Administratoren manchmal wirklich die Augen.“ Grijsen entwickelt auch ein eigenes Managementsystem für die Sensoren. „Wir finden es sehr wichtig, dass dieses System mit anderen Managementsystemen verknüpft werden kann.“