Der neue Plein '44 als Wohnzimmer von Nijmegen
Im Februar 1944 hinterließ ein irrtümlicher Bombenangriff der Alliierten auf einen Schlag ein klaffendes Loch im Zentrum von Nijmegen. Im Rahmen des Umbaus hatte die Gemeinde Nijmegen auf dieser Freifläche ein lebendigen Plein '44 im Sinn, was sich jedoch als Illusion herausstellte. Dann war es an der Zeit, Plein '44 den Impuls zu geben, den Nijmegen und seine Einwohner benötigen.
- Auftraggeber
- Gemeinde Nijmegen
- Landschaftsarchitekt
- Buro Lubbers
- Ort
- Nijmegen
Der Umbauplan sah einen belebten Platz mit Restaurants, Geschäften, einem Kino und Parkplätzen vor. Im Laufe der Jahre war Plein '44 jedoch zu einer natürlichen Trennlinie zwischen dem Stadtzentrum und dem angrenzenden Busbahnhof geworden. Seit Jahren bemühte man sich um eine Aufhellung des Platzes, kam jedoch nie zum gewünschten Ergebnis. Im Gegenteil, Plein '44 war zu einem leeren, versunkenen Container abgewertet worden, ein Ort, der von Käufern gemieden wurde.
Ein Platz für alle
Die Intimität des Platzes wurde durch umlaufende Kanten erhöht. Ein Vorderhaus teilt nun die ehemals große Freifläche in einen begrünten Hauptplatz und einen kleinen Busplatz, die über eine Passage miteinander verbunden sind. Das multifunktionale Angebot aus Wohnen, Einkaufen, Gastronomie und Kino sorgt für ein lebendiges und lebendiges Umfeld. Die Gestaltung des Platzes ist nicht nur darauf ausgerichtet, sondern schafft auch die Voraussetzungen dafür. Plein '44 ist ein echter Treffpunkt. Als Wohnzimmer der Stadt lädt es zum Zeitunglesen, Essen oder einfach nur zum Sitzen ein. Die nachhaltigen Holzmöbel wurden speziell für diesen Zweck entwickelt. Kleine Sitzelemente und lange Stadttische wechseln sich mit Podesten, Stadt- und Stehtischen ab. Hier und da wurden verspielte Wasserelemente platziert. Auch der verlorene Soldat hat einen ehrwürdigen Platz bekommen. Stadtmobiliar von Grijsen hat für dieses Projekt die maßgefertigten Abfallbehälter, langen Stadtbänke und andere Sitzelemente hergestellt. Darüber hinaus wurden Pflanzgefäße und Baumroste von Grijsen in das Design mit einbezogen. Das Design wurde in Zusammenarbeit mit Buro Lubbers erstellt. Grijsen war auch an der Beratung und Installation der Abfallbehälter, der Pflanzgefäße und der Baumroste aus Sphäroguss beteiligt. Die Sitzflächen der Elemente bestehen aus strapazierfähigem Iroko-Holz mit Rahmen aus pulverbeschichtetem feuerverzinktem Stahl.