Ein neuartiges Quartier in Eindhoven
Im Norden von Eindhoven, an der Castiliëlaan, entsteht auf rund 137.000 m² ein innovatives Quartier namens Buurtschap te Veld – etwa 670 temporäre, modular aufgebaute Wohneinheiten, die bis zu 30 Jahre an diesem Ort bestehen bleiben. Die Siedlung wurde bewusst als Gemeinschaft im Grünen konzipiert – mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Raum für Innovation. Mit Grijsen haben sie den perfekten Partner an ihrer Seite, da wir passend zum Konzept nachhaltiges Stadtmobiliar liefern.
- Auftraggeber
- Gemeinde Eindhoven
- Landschaftsarchitekt
- Tom van Tuijn Stedenbouw
- Ort
- Eindhoven
Wohnen in und mit der Natur mit den passenden Sitzgelegenheiten
Das bestehende Landschaftsbild ist Ausgangspunkt des Entwurfs – Baumalleen, offene Felder und Buschgruppen formen ein grünes Gerüst, in dessen Zwischenräumen die Wohneinheiten landschaftsnah verlaufen. Die Natur ist nicht dekorativ, sondern integraler Teil des Lebensraums. Dies entspricht voll und ganz der Philosophie von Grijsen. Mit der Pure Eco Serie (Sitzbänke und Picknicksets) in den Aussenbereichen schliesst sich der Kreis.
Die Besonderheiten
Die Wohneinheiten sind so angelegt, dass die Häuser im Feld stehen, verteilt in Gruppen oder Kreisen, nicht in Reihen mit eingefriedeten Vorgärten. Die Innenräume sind gemeinschaftlich – ideal für Spiel, Aufenthalt, Picknick oder Gartenprojekte, die Bewohner gemeinsam entwickeln können.
Die Wohneinheiten sind autofrei konzipiert – Autos gehören in Randbereiche oder Parkzonen. Nur Umzugswagen oder Rettungsfahrzeuge dürfen ins Quartier. Sechs sogenannte Mobilitäts-Hubs verteilen sich über das Quartier. Dort finden sich E-Scooter und Car Sharing. In einem Hub befindet sich zusätzlich eine Paketbox fürs Liefern und Versenden von Paketen.
Das Quartier ist auf gemeinschaftliches Miteinander ausgerichtet: Bewohner gestalten ihre Außenräume gemeinsam – sei es ein Gemeinschaftsgarten, ein Spielplatz oder eine Laube. Der Rat, bestehend aus Bewohner-Vertretern jeder Wohneinheit, sorgt für Kommunikation mit den Projektverantwortlichen und stärkt die Quartiersidentität.
Ein besonderes Projekt: Living Lab 040, wo gemeinsam mit Forschungspartnern und Bewohnern neue Formen nachhaltigen Wohnens und Mobilität erprobt werden – z. B. gemeinschaftliches Bauen, nachhaltige Technologien oder neue Wohnformen wie Tiny Houses.
Die Häuser sind modular und kreislauffähig aufgebaut – vorgefertigte, remontierbare Einheiten ohne starre Verbindungen. Fertigung erfolgt CO₂-neutral, mit Betonkomponenten (65 % CO₂-reduziert), Holz und nachhaltiger Technik. Die Ausstattung umfasst Photovoltaik, Wärmepumpen, Fußbodenheizung, dichte Gebäudehüllen und smarte Energiedashboards – alles all‑electric und energieeffizient.